Unsere Ziele für Paunzhausen

Als Grüne Liste setzen wir uns für eine nachhaltige, lebenswerte und solidarische Entwicklung unserer Gemeinde ein. Unser politisches Handeln orientiert sich an Verantwortung für Mensch, Umwelt und kommende Generationen. Dabei stehen Transparenz, Dialog und praktikable Lösungen vor Ort im Mittelpunkt.

Schutz von Fläche und Boden

Fläche und Boden sind eine begrenzte Ressource. Deshalb setzen wir auf einen bewussten und sparsamen Umgang mit Flächen.

Neuen Wohnraum zu schaffen heißt nicht immer, neue Baugebiete auszuweisen. Bestehender Wohnraum und innerorts liegende Freiflächen müssen mitgedacht werden, um Leerstand zu vermeiden und eine Verlagerung des Ortskerns in weiter außen liegende Gebiete zu verhindern. Bei leerstehenden Gebäuden sollen durch Gespräche mit Eigentümer*innen die Gründe herausgefunden und für bestehende Probleme Lösungen gefunden werden.

Innerorts befürworten wir eine behutsame Nachverdichtung, um den zentralen Ortscharakter zu bewahren.

Gleichzeitig wollen wir offen sein für neue Wohnkonzepte, bei denen zum Beispiel günstigerer Wohnraum gegen Unterstützung von Senior*innen getauscht wird. Ein solches Modell ist sicherlich nicht immer eine passende Lösung, kann in manchen Fällen aber durchaus ein Erfolg sein.

Transparenz und Zusammenarbeit

Eine gute Gemeindepolitik lebt vom respektvollen Miteinander. Wir stehen für eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen im Paunzhauser Gemeinderat vertretenen Fraktionen.

Entscheidungen sollen nachvollziehbar, transparent und sachlich getroffen werden – sowohl innerhalb der politischen Gremien als auch gegenüber den Bürger*innen. Der Dialog auf Augenhöhe ist uns dabei besonders wichtig.

Wir wollen eine politische Kultur fördern, in der das bessere Argument zählt. Persönliche Angriffe, Gefälligkeiten oder unsachliche Auseinandersetzungen lehnen wir ab. Ein professioneller, respektvoller Umgang ist für uns die Grundlage einer funktionierenden Kommunalpolitik.

Bürgerhaus und Ortsmitte

Der Erwerb des ehemaligen Raiffeisen-Gebäudes war aus unserer Sicht eine richtige und wichtige Entscheidung für Paunzhausen. Dieses Gebäude bietet die Chance, die Ortsmitte aktiv zu gestalten und mit Leben zu füllen.

Auch die Flächen außen herum – der Dorfplatz und der aktuelle Parkplatz vor dem Gebäude – sollen bei Planung und Umgestaltung nicht vernachlässigt werden. Unsere Vision ist eine vielseitig nutzbare, einladend gestaltete Ortsmitte – kein trister Parkplatz. Dieser soll nicht ersatzlos wegfallen, da er für Gottesdienstbesucher*innen unentbehrlich ist und auch das Bürgerhaus ausgewiesene Parkplätze benötigt. Ein weniger prominenter Standort wäre jedoch wünschenswert.

Die Planungen für das Bürgerhaus sind im vollen Gange, nun soll es nach der Fertigstellung auch mit Leben gefüllt werden. Doch das geschieht nicht von allein.

Wir wollen ein Team ins Leben rufen, das regelmäßige Veranstaltungen plant. Denkbar wären kleine Konzerte, Kabarett, Workshops oder Ausstellungen für eine breit aufgestellte Zielgruppe.

Das Bürgerhaus soll auch ein Ort für Seniorennachmittage, Ferienprogramme und offene Treffen wie Biergarten- oder Kaffeerunden sein – für mehr Austausch und Gemeinschaftsgefühl in Paunzhausen. Denkbar wäre zudem eine Vermietung für private Veranstaltungen, jedoch nur unter strikten Vorgaben, um die Ruhe der Anwohner*innen zu bewahren. Möglich wären beispielsweise Tauffeiern oder ein Sektempfang nach einer Hochzeit.

Durch die Umgestaltung der Ortsmitte werden zudem bestehende Feste wie das Maibaumaufstellen oder der Christkindlmarkt attraktiver und einfacher in der Umsetzung.

Das Bürgerhaus und die Ortsmitte sollen ein lebendiger Ort der Begegnung für alle Generationen sein.

Mobilität

Eine zukunftsfähige Mobilität ist ein zentraler Baustein für Lebensqualität im ländlichen Raum.

Beim Ausbau von Radwegen setzen wir auf pragmatische Lösungen. Statt uns in komplexen Planungen zu verlieren, wollen wir frühzeitig das Gespräch mit Grundstückseigentümer*innen suchen. Klar ist: Kein Weg kann entstehen, wenn der notwendige Grund nicht verfügbar ist – Kommunikation ist hier der erste Schritt zum Erfolg.

Wir wollen Mitfahrgelegenheiten besser vernetzen und die Umsetzung einfacher gestalten. Eine Strecke, auf der sich Fahrgemeinschaften besonders anbieten, ist zum Beispiel Paunzhausen – Bahnhof Pfaffenhofen/Reichertshausen. Viele fahren diese Strecke mit dem eigenen Auto, da zeitlich passende Fahrgemeinschaften oft schwer zu finden sind. Eine Lösung könnte eine Mitfahrfunktion, zum Beispiel in der bereits vorhandenen Heimat-Info-App, sein. Dabei reicht die technische Umsetzung allein nicht aus – bestehende Angebote müssen aktiv an die Menschen herangetragen werden.

Darüber hinaus befürworten wir alternative Mobilitätsangebote wie Carsharing und Rufbusse. Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene kann ein Rufbusangebot – etwa für Fahrten zum Feiern nach Pfaffenhofen – eine echte Entlastung sein, damit nicht jede Familie auf ein oder mehrere eigene Autos angewiesen ist.

Beim Carsharing möchten wir zunächst den tatsächlichen Bedarf ermitteln und darauf aufbauend ein passendes Modell entwickeln – sei es mit einem eigenen lokalen Ansatz oder durch Kooperation mit größeren Anbietern.

Denn unser gewohnter Individualverkehr ist weder umweltbewusst noch zukunftsfähig.

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